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Positive Bilanz des Staatsarchiv Basel zum Crowdsourcing

30 mal stellte das Staatsarchiv Basel in seinem Blog die Frage: Wo ist das? – und siehe da: Die heutigen Stadtbewohner fanden in jedem Fall eine plausible Antwort.

Stadtansichten im Bestand des Staatsarchivs Basel, zu denen der Fotograf keine Angaben überliefert hatte, waren bisher über die Volltext-Suche des Online-Archivkatalogs nicht auffindbar. Durch die Mitwirkung der Baseler Bürger und Bürgerinnen konnten in der Blogreihe „Wo ist das?“ jetzt nicht nur Orte, sondern teilweise auch Datierungen und weitere Einzelheiten zur Bildbeschreibung ergänzt werden.

Ihren Erfolg verdankt die Aktion nach Aussage des Initiators vor allem der Kooperation mit etablierten Medienpartnern: Dem lokalen Online-Magazin barfi.ch und der Facebook-Community Verschwundenes Basel.

Zwei positive Nebeneffekte der Crowdsourcing-Aktion: Unter den Teilnehmern entwickelten sich angeregte Diskussionen, man tauschte sich über zusätzliche Informationsquellen aus, es bildeten sich regelrechte Detektivclubs und viele berichten, dass sie nun mit aufmerksameren Augen durch ihre Stadt gehen.
Zugleich wurde die Arbeit des Staatsarchivs und der von ihm veröffentlichen Online-Archivkatalog als Rechercheinstrument einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Quelle: <http://blog.staatsarchiv-bs.ch/wo-ist-das-eine-bilanz/>

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